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Smile Store - Die Säulen der Erde

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Manufacturer: Lübbe
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Binding: Taschenbuch EAN: 9783404118960 ISBN: 3404118960 Label: Lübbe Manufacturer: Lübbe Number Of Pages: 1168 Publication Date: 1992-10-27 Publisher: Lübbe Studio: Lübbe
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Editorial Reviews:
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König Heinrich ist tot, und schon ist im England des 12. Jahrhunderts ein Kampf um seine Nachfolge entbrannt. Der Geistliche Francis, der seine Eltern auf grausame Weise durch marodierende Söldner verloren hat, bittet seinen Bruder Philip, inzwischen erfolgreicher Prior eines einstmals heruntergekommenen und der Sünde anheim gefallenen Klosters, um Hilfe, um eine Verschwörung gegen den inzwischen mit dem Segen der Kirche versehenen Thronfolger zu verhindern. Philip macht sich auf den Weg zum Erzbischof von Canterbury und Abt von Glastonbury, der die Macht hat, die Aufständischen aufzuhalten. Gemeinsam mit dem ebenso mittellosen wie begabten Baumeister Tom, der ebenfalls ein schweres Schicksal hinter sich hat, träumt er den Traum einer Himmel stürmenden Kathedrale, die den Wogen der aufgewühlten Zeit standzuhalten versteht und ein ewiges Zeugnis Gottes auf Erden sowie seiner Barmherzigkeit unter den Menschen ist: die „Säulen der Erde“, das größte Bauwerk des Abendlands. Längst ist Ken Folletts Bestseller Die Säulen der Erde ein Klassiker der historischen Roman-Literatur. Aber das Buch ist mehr: Es ist das Panorama Englands zwischen 1123 und 1173, in dem sich die Gesellschaft wandelte. Es ist ein Lobgesang auf die Architektur der Zeit, eine Einführung in das mittelalterliche Leben und ein Plädoyer für Menschlichkeit und Liebe in einer aus den Fugen geratenen Welt. Bekannt wurde Follett mit teils erfolgreich verfilmten Agententhrillern oder Krimis wie Die Nadel, Die Pfeiler der Macht, Nacht über den Wassern und Der dritte Zwilling, die zumeist im Bildungsmilieu oder im Umfeld des 2. Weltkriegs spielen. Aber richtig groß, richtig groß als Autor, wurde er mit Die Säulen der Erde. Wer das Buch noch nicht gelesen hat, für den gilt: unbedingt lesen. Und wer es vor langer Zeit gelesen hat: unbedingt wiederlesen! --Stefan Kellerer
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Spotlight customer reviews:
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Customer Rating:      Summary: Gut bewerten,heißt hier Eulen nach Athen tragen..... Comment: Wenn man schon sieht,dass der Durchschnittswert der Reszenten bei 4,5 und die hilfreichste negative Bewertung auch noch immerhin 3 Sterne trägt, kann man sich sicher sein, dass einen hier ein spannendes, mitreißendes Buch erwartet.
Ken Follett war schon in einigen Epochen unterwegs, im 19Jhd. mit "Der Nadel""Dreifach" oder ".Das zweite Gedächtnis". Im 18.Jhd. mit "Ein weites Land". Die Krönung seines literarischen Schaffens stellt aber "Die Säulen der Erde" dar!Wie habe ich das über 500 Seiten starke Buch verschlungen.Wenn mich jemand fragen würde, was denn so meine Top 10 in Büchern wäre, "Säulen der Erde wäre dabei".
Fazit: Wer Mittelalterromane mag, wird die "Säulen" lieben.....
Customer Rating:      Summary: Viele Schwachpunkte Comment: Zu allererst einmal gesagt, ist die Geschichte wirklich unterhaltsam und sehr detailliert erzählt. Es wird auf die Hauptdarsteller eingegangen und auch die Umgebung wird detailreich beschrieben. Was allerdings an den weit über 1000 Seiten stört, ist das vieles sich irgendwo gegen später verliert. So werden immer Zeitsprünge gemacht, aber der Leser wird plötzlich manchmal vor vollendete Tatsachen gestellt und muss sich dann etwas selbst zusammenreimen, oder Figuren sind dann einfach verschwunden. So wie Walter der Gefährte von William. Plötzlich, nach er fast das ganze Buch auftauchte, war er weg. Usw.
Ist das buch zu Beginn noch langatmig und erzählschwer, so wird es am Ende schon fast zu einem Spurt. Das hat leider meinen doch recht guten Eindruck geschmälert. Habe es zwar innerhalb einer Woche gelesen, aber das Ende war einfach versaut. Man könnte meinen der Autor verlor die Lust und wollte es schnell beenden. Denke den Nachfolger werde ich mir nicht antun.
Customer Rating:      Summary: Fesselnd bis zur letzten Seite! Comment: Durch Zufall habe ich noch eine gebundene Ausgabe ergattert. Das Buch ist schön aufgemacht, wenn auch gleich etwas zu dick geraten.
Da Ken Follett schon eine Fortsetzung Die Tore der Welt geschrieben hat, wollte ich zuerst dieses Buch lesen. Ich bin restlos begeistert, es ist wunderbar geschrieben, deshalb auch leicht und schnell zu lesen.
Das mittelalterliche England ist Schauplatz der dramatischen Geschichte über den Baumeister Tom Builder und seine Familie. Schon als einfacher Steinmetz träumt Tom davon, eines Tages eine Kathedrale zu bauen.
Die Geschichte ist wirklich liebevoll gestaltet, die Charaktere sind stark und realistisch dargestellt. Auf ihrem Weg zum Glück müssen Aliena und Jack viele Hindernisse überwinden. Der Plot ist aber nicht nur reines Liebesthema. Sollte man den Inhalt auf einen einzigen Begriff zusammenziehen, so muss damals reines Überleben das Ziel gewesen sein. Das zu den damaligen Zeiten schwierige, grausame Leben kann man sich heute nicht mehr vorstellen. Ken Follett zeichnet mit historisch belegten Fakten und Daten ein realistisches Bild des Mittelalters.
Man kann kaum aufhören zu lesen und am Schluss bedauert man, es ausgelesen zu haben. Ein ergreifendes und absolut fesselndes historisches Buch!
Customer Rating:      Summary: Einfach nur gut! Comment: Inzwischen lese ich dieses Buch zum zweiten Mal, der Nachfolger steht im Regal und ich wollte vorher dieses Buch nochmals lesen. Bereits nach wenigen Seiten bin ich wie beim ersten Mal lesen total vertieft in die Geschichte von Tom. Historische Bücher lese ich eigentlich gar nicht (sofern man Mittelerde nicht als historisch wertet ;) ) Aber die Säulen der Erde bekam ich mal geschenkt und ich würde es sicher zu den besten Büchern zählen, die ich je gelesen habe! Tolle Geschichte, etwas Einblick in das Leben ohne Hightech und in das Leben unserer Vorfahren - wirklich interessant!
Customer Rating:      Summary: Alles, was ein guter Roman braucht Comment: Die Säulen der Erde reißt den Leser vom ersten Satz an mit. Der erste Satz lautet: Die kleinen Jungen waren die ersten, die zum Richtplatz kamen. - Daran schließt sich ein grausiger Prolog an, der so viele Fragen aufwirft, dass man einfach weiterlesen muss, um die Antworten zu erfahren. Auf den folgenden Seiten wird man jedoch enttäuscht: Es sind ein paar Jahre vergangen und von der Hinrichtung im Prolog ist keine Rede. Doch zum Glück ist auch die neue Handlung alles andere als langweilig: Sie handelt im Kern von der Entwicklung des fiktiven Ortes Kingsbridge, insbesondere seiner Kathedrale. Drumherum werden Liebesgeschichten und Intrigen gestrickt.
Ken Follett erzählt die Geschichte aus der Sicht von fünf Hauptpersonen, meistens wechselt die Erzählperspektive mit jedem Kapitel. Ich muss gestehen, dass mich die ständigen Perspektivwechsel am Anfang ein wenig genervt haben, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit der Hauptperson aus dem letzten Kapitel weitergeht, aber schon nach den ersten Zeilen des neuen Kapitels interessierte ich mich wieder für die andere Hauptfigur. Außerdem verweben sich die Handlungen der Figuren mit der Zeit immer mehr miteinander.
Für Abwechslung ist also gesorgt, zumal diese fünf Hauptpersonen unterschiedlicher nicht sein könnten: Ein Mönch, eine Grafentochter, ein Ritter und zwei Steinmetze bzw. Baumeister. Auch die Charaktere dieser Personen sind grundverschieden. Besonders gut fand ich, dass das Geschehen auch aus den Augen des Bösewichts erzählt wird. So bleibt der Bösewicht keine oberflächliche Figur, die einfach von Natur aus böse ist, wie das in vielen anderen Romanen der Fall ist. Mit der Erzählperspektive des Bösewichts gelingt es Follett, die Gründe für seine späteren Taten klar werden zu lassen (Demütigungen, schwere Kindheit, Angst vor der Hölle, giftspritzende Mutter). Auch der Bösewicht ist somit ein vielschichtiger Charakter, seine verwerflichen Handlungen haben Ursachen, er ist nicht von Natur aus schlecht.
Die Handlung spielt im England des 12. Jahrhunderts, die große Politik bildet jedoch nur den Hintergrund und der Leser bekommt sie nur in groben Zügen mit, dies gilt vor allem für den Bürgerkrieg zwischen Stephan und Mathilde oder kurz: The Anarchy. Es gibt jedoch auch ein paar konkrete historische Ereignisse, die ihren Weg in dieses Buch gefunden haben: Das Sinken des Weißen Schiffes, die Schlacht von Lincoln, die Ermordung von Thomas Becket. Dennoch gilt: Wer meint, er kenne sich nach diesem Buch im England des 12. Jahrhunderts aus, liegt falsch, lediglich der Bau der Kathedrale wird auf ein paar Seiten eingehender erläutert. Ich sehe dies jedoch nicht als Negativpunkt an, schließlich soll ein Roman den Leser unterhalten und nicht unterrichten. Die Unterhaltung gelingt Ken Follett vorzüglich mit den Handlungen der fiktiven Personen. Nur die Liebesgeschichte zwischen zwei Hauptpersonen wurde mir gegen Ende etwas zu kitschig, aber mit dieser Meinung stehe ich wahrscheinlich alleine da.
Leider merkt man gegen Ende des Buches, dass Ken Follett stark kürzen musste: An die Stellen von Szenen treten Berichte, einige Figuren bleiben eindimensional, wichtige Informationen erfährt der Leser in einem Nebensatz. Der Abstand vom vorletzten zum letzten Teil beträgt ganze achtzehn Jahre. Allerdings rührt dieser große Zeitsprung auch daher, dass es den sog. Guten in dieser Zeit auch gut geht; diese Jahre ausführlich zu schildern, würde zu Langeweile führen, auf der anderen Seite hätte man sicher den ein oder anderen Konflikt noch einbauen können.
Diese kleinen Schwächen fallen jedoch gegenüber den Stärken kaum ins Gewicht. Ich will die Stärken noch einmal stichpunktartig aufzählen:
- viele Hauptpersonen, allesamt vielschichtige Charaktere (auch der Bösewicht!)
- unerreicht bildhafter Erzählstil: Eine Spezialität von Ken Follett ist es, dem Leser eiskalte Schauer über den Rücken zu jagen. Es fängt schon mit dem bereits oben zitieren ersten Satz an. Ein wenig später wird ein Neugeborenes im Wald ausgesetzt und der Vater denkt darüber nach, was wohl mit ihm geschieht: Eulen können ihm die Augen aushacken, er kann erkalten und sein junges Leben aushauchen, ein Fuchs könnte ihn wittern... *schauder*
- abwechslungsreiche Schauplätze: der Hauptort der Geschichte ist Kingsbridge, jedoch kommen die Hauptpersonen in viele andere Burgen und Städte, sogar bis nach Frankreich (u. a. Paris) und Spanien (u. a. Santiago de Compostella)
- Spannung: Follett lässt dem Leser keine Atempause: Immer stecken einige der Hauptfiguren in Schwierigkeiten und Konflikten, die den Leser ans Buch fesseln, weil er diese Konflikte gelöst sehen will. Über allem stehen die Fragen, die durch den Prolog aufgeworfen werden. Sie werden während der über 1100 Seiten Stück für Stück beantwortet, die völlige Auflösung findet jedoch erst im vorletzten Kapitel statt, also nach 1146 Seiten.
- Gut fand ich auch die differenzierte Darstellung der Kirche, vor allem im Unterschied zu vielen anderen Historienschinken, in denen die Kirche einseitig als ausbeuterisch und menschenverachtend dargestellt wird. In diesem Roman werden auch die wertvollen Arbeiten der Mönche erwähnt und eine der Hauptfiguren ist ein sympathischer Mönch. Aber es gibt natürlich auch böse Priester: Eiferer und Intriganten, die für ihr persönliches Machtstreben über Leichen gehen.
Übrigens: Eines der letzten Kapitel (also ca. auf S. 1140) beginnt dann wieder mit dem Satz: Die kleinen Jungen waren die ersten, die zum Richtplatz kamen.
Fazit: Klarer Kaufbefehl!
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