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Smile Store - Das schwarze Auge: Drakensang

Das schwarze Auge: Drakensang
List Price: EUR 49,99
Our Price: EUR 43,95
Availability: Gewöhnlich versandfertig bei Amazon in 24 Stunden
Manufacturer: dtp Entertainment AG
Average Customer Rating: Average rating of 3.5/5Average rating of 3.5/5Average rating of 3.5/5Average rating of 3.5/5Average rating of 3.5/5

Buy it now at Amazon.com!

Binding: Computerspiel
Brand: dtp Entertainment AG
EAN: 4017244015895
Feature: USK 12
Label: dtp Entertainment AG
Manufacturer: dtp Entertainment AG
Platform: Windows Vista
Publisher: dtp Entertainment AG
Release Date: 2008-08-01
Studio: dtp Entertainment AG

Features
USK 12

Accessories
Das schwarze Auge: Drakensang - Das offizielle Lösungsbuch
Logitech G15 Gaming Tastatur

Related Items

Editorial Reviews:

VÃ?: 31.07.08/ System: PC/ Genre: Rollenspiel / RPG/ deutsche Version/ USK: 12/ Vollversion


Spotlight customer reviews:

Customer Rating: Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5
Summary: Drakensang ! Ein zweischneidiges Schwert
Comment: Hallo alle zusammen

Ich habe mir jetzt mal die anderen Rezensionen gelsesen und muss sagen einiger Rezesionen stellen das Spiel viel zu schlecht da und andere wiederrum zu gut.

Hier ist mal meine Ansicht übder das Spiel

Grafik

Die Grafik ist recht schön geraten. Aber nicht die sind nicht überwältigend. Die Konturen sind meist gut geraten hätten aber auch besser sein können.
Die Gesichter und Korper der Charaktere sind recht realistisch geraten aber sie sibd einfach zu identisch. Der Korper von einer alten Menschenfrau sieht fast ganz genau so aus wie der von einer jungen Elfe, also ich finde da hätte man sich schon mehr mühe geben können.
Die Rüstungen Schilde und Waffen sind fast genau so wie in anderen Spielen, also nichts besonderes. Bis auf die Rüstung und Waffen der Drachenqueste gibt es nicht gerade viel neues zu sehen.
Die Umgebungen sind schon im Detail bearbeitetr worden aber auch hier wurde etwas gefutscht. Viele Blumen sind 1Dimensional genau wie die Wälder wenn man über einen Fluss schaut. Es sind nichts weiter als schlechte Kulisen.

Charakteraufbau

Die auswahl an Fertigkeiten ist gut aber man kann leider keine eigenen Korper erstellen. Sie sehen immer gleich aus Egal ob Mensch, Elf oder Zwerg immer die gleichen Gesichter und Korper. Nehmen wir z.B. einen Mittelländer als Soldat hat er immer die gleiche Frisur, gleiches Gesicht und gleichen Korper. Es gibt zwar ungefähr ein Dutzend Charakter zum aus wählen, aber keinen den man selbst ein Äußerres geben kann. Bis auf die Fertigkeiten kann man nichts selbst erstellen.

Story

Die Story ist zu anfangs noch ganz net aber wer eins und eins zusammen zählen kann, wird sich die Story sehr schnell selbst denken können. Ungefähr in der Mitte des spiels war ich mir sehr sicher wie es enden wird. Ein weiteres Problem finde ich das die Auswahl möglichkeiten sehr begrenzt sind. Man muss dem Vorbestimmten Pfad folgen und dann den verlauf höchstens um einen millimeter verschieben. Des es Läuf immer auf das selbe hinaus. Wenn man auf der Story nicht immer auf die NPC mit ihrem eigenen Charakter stoßen würde wäre dieses Spiel für den Müll. Die Persönlichkeiten der anderen Charaktere ist im vollen ditail ausgearbeitet und das beste am ganzen Spiel.

Aufgaben

Die aufgaben sind ein weiters + für das Spiel sie sind mit sehr viel Liebe aus gearbeitet. Sie sind nicht so eintönig wie in anderen Spielen. Mal eine vermisste Person suchen, mal einen Trank gegen schwebende Stuhle finden usw.
Zusatz

Was dem Spiel aber wirklcih fehlt ist eine Komplette Sprachausgabe. Höchstens die Hälfte vom Spiel ist mit Sprachdataien ausgestatet meist folgen 4 große Texte die man lessen muss (nicht das ich etwas gegen das lesen hätte aber es raubt einem einfach den Spiel Spaß).
Was auch fehlt ist an manchen stellen die Logik. Wie kommen bitte schön 1 große Heiltrank, eine Parierstange ein Knauf, ein Bier und 1 Dukate in die überreste von einer Amöbe ? Und man findet auch fast in jedem Fass ein Bier. Das ist nicht gerade Realistisch.

Schlusswort

Das Spiel ist einfach kein muss Kauf. Aber wer gerne mal etwas entspannung braucht sollte es sich zulegen, auch Fans können sich es zulegen.
Wer aber mehr haben will als ein einfaches Spiel sollte sich Neverwinter Nights 2 zulegen. Keine Atemberaubende Grafik aber dafür eine groß artige Story. Grafik ist gut aber nur eine gute Story macht ein gutes Spiel

Customer Rating: Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5Average rating of 4/5
Summary: Rollenspielschwergewicht alter Schule
Comment: Drakensang soll ein Rollenspielschwergewicht in Tradition altbekannter Genreperlen wie beispielsweise der Baldurs Gate Reihe sein, nur mit dem Spielsystem "Das schwarze Auge" statt "Dungeons & Dragons" im Hintergrund. Nun ja, dass ist doch mal was für einen Spieler älteren Semesters, dachte ich mir. Die oben genannte Serie, Icewind Dale (falls das noch jemand kennt) Planscape: Torment oder auch die beiden Fallout-Teile waren Spiele ganz nach meinem Geschmack, Unterhaltung einer Güteklasse, die es ja heute praktisch kaum noch gibt. Also schnell das neue Rollenspiel aus deutschen Landen bei Amazon bestellt, da ich vor ein paar Tagen das ebenfalls brillante aber leider etwas zu einfach geratene RPG Mass Effect durchgedaddelt hatte.
Zwei Tage später lag ein Päckchen im Briefkasten als ich von der Arbeit nach Hause kam, na wenn das mal kein Timing ist, also flugs den Rechenknecht angeworfen und das Spiel installiert. Eins vorweg, da ich davon öfter gehört habe, ich hatte und habe bisher keinerlei Probleme mit dem Kopierschutz. Dies mag aber auch daran liegen, dass ich einen reinen Daddelrechner zu Hause rumstehen habe mit nix weiter drauf, als dem Bertriebssystem, den neusten im Netz erhältlichen Treibern, sowie zwei, drei Spielen. Für alles andere nutzen wir zu Hause ein Notebook auf dem wiederum Spiele nix verloren haben.

Nachdem ich Drakensang gestartet hatte, flimmerte zunächst der obligatorische Einführungsrenderfilm über den Bildschirm, der ist zwar nicht wirklich außergewöhnlich, lässt aber zumindest von der Vertonung her ahnen, dass man die Boxen im weiteren Spielverlauf beruhigt eingeschaltet lassen kann, ohne Gefahr zu laufen, dass einem vor Schreck die Ohren abfallen, wie noch vor kurzem fast geschehen bei den digitalen Abenteuern eines gewissen Hexers namens Geralt von Riva.

So, jetzt aber zur Charaktererstellung, schließlich soll der selbst gebastelte Held dem Spieler mit der Zeit ans Herz wachsen, verbringt man doch nicht unerheblich viel Zeit mit seinem digitalen Alter Ego. Tja, was soll ich sagen, hier erhielt meine Vorfreude einen kleinen Dämpfer denn allzu viel Freiheit lassen die Entwickler dem Spieler bei der Eigenkreation nicht, ein paar vorgefertigte Portraitbilder pro Klasse, Rasse und Geschlecht, das wars auch schon. Bei den Werten hingegen, also den Attributen, Fertigkeiten, Waffenskills usw, sieht es schon wieder ganz anders aus, hier kann man sich so richtig austoben und es sollte ohne weiteres möglich sein mit der Zeit einen diebischen Feuerballwerfer oder einen alchemiebewanderten Axtkämpfer zu bauen. Das birgt natürlich auch die Gefahr, Allrounder-Charaktere zu zimmern, die zwar alles mögliche aber dafür nichts richtig können. Überhaupt wird der Spieler erfreulich oft in diesem Spiel gefordert aber dazu später mehr.

Nachdem mein Magier erstellt war, konnte es auch schon losgehen. Man steigt in einem ländlichen Gebiet ,quasi als Tutorial gedacht, in die Hintergrundgeschichte ein und steht zuerst mal vor einem Wachmann, der einem freundlich und weiterhin gut vertont zu verstehen gibt, dass man ohne zwei Empfehlungen lokaler Prominenter nicht über die Brücke zur Stadt Ferdock vorgelassen wird. Aber genau da müssen wir natürlich hin, um einem alten Kumpel einen Besuch abstatten zu können. Also wird zunächst einmal gründlich die Gegend im Umfeld erkundet. Hier kann man dann auch schon die ersten Aufgaben hilfesuchender Einheimischer übernehmen, darunter auch die immer wieder gern genommen Anfängerquests der Marke: Bring mir zehn Teile davon" oder Erledige zehn Viecher hiervon". Naja, das muss halt einfach sein und die anderen Aufgabenstellungen sind größtenteils von einem anderen Kaliber. Wobei Blumenpflücken es zumindest am Anfang ganz schön in sich hat, denn ohne einen entsprechenden Pflanzenkundewert besitzt der Spieler bei dieser wohl hochtechnischen, filigranen Tätigkeit das Feingefühl eines Mähdreschers und zerstörte Pflanzenstauden säumen des frustierten Spielers Weg.

Egal, die Umgebung ist wenigstens hübsch anzuschauen und mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Bei dem Lauf über eine weitläufige Wiese steigen Löwenzahnsamen auf und schweben langsam durch die Luft und in Höhlen bröckelt Gestein von der Decke. Allerdings hatte ich den Eindruck, dass die Grafik etwas farbarm daher kommt, wie mit einem Weichzeichner bearbeitet und etwas überbelichtet ist. Dies lies sich auch nicht durch manuelles Regulieren der Monitorwerte in den Griff bekommen aber vielleicht ist das ja auch ein Feature, wie der grobkörnige Filter bei Mass Effect.

Flugs ist auch in der örtlichen Taverne der erste Begleiter respektive Begleiterin angeheuert und mit einer Amazone im Schlepptau wage ich mich in den dunklen, wolfsverseuchten Wald, um einen alten Zausel äh Zauberer zu finden. Genau, dies ist die Überleitung zum Kampfsystem und hier kommen wir wieder zum dem bereits weiter oben erwähnten Punkt, dass der Spieler des öfteren gefordert wird. Das Kampfsystem ist taktisch und wohl DSA-typisch würfelabhängig, will sagen, ob ein Angriff Erfolg hat oder nicht hängt davon ab, wie hoch der eigene Angriffswert erwürfelt wird und im Gegenzug dazu, wie der Verteidigungswurf des Gegners ausfällt. Alles natürlich in Abhängigkeit der eigenen Offensiv- und Attributswerte, etc, etc. Das alles läuft dankbarerweise ungesehen im Hintergrund ab und des Spielers bester Freund wird im Laufe der recht häufigen Kämpfe wohl die Spacetaste werden, um genau diese jederzeit beliebig unterbrechen zu können. Das hat natürlich einen guten Grund, denn jeder einzelne Recke in unserer Truppe will von uns seine genauen Befehle oder auch Befehlsketten erteilt bekommen. Sonst kloppt der nur stumpf auf unsere Widersacher ein und nutzt keine Sonderfertigkeiten wie Zauber oder spezielle Angriffsarten. Hmmm, ich weiß nicht, ob ich das wirklich hundertprozentig gut finde, die Möglichkeit der Verhaltensskripte, wie sie beispielsweise in Neverwinter Nights zur Anwendung kommen, haben schon etwas für sich, da sie vor allem in den häufigen Standardkämpfen, dem Spieler viel Fuddelarbeit abnehmen. Egal, Spass macht es trotzdem und genau das ist dann auch mein Fazit:

Es ist ein großes Rollenspiel mit einer spannenden Geschichte, größtenteils guten und motivierenden Questreihen, unendlichen Möglichkeiten seine Heldentruppe auszubauen und alles in einer ansprechenden wenn auch nicht brillant schönen Grafikumgebung verpackt. Die Vertonung ist durchaus gelungen auch wenn ich mir mehr davon gewünscht hätte und als Spieler werde ich dazu angehalten, des öfteren mein Gehirn zu benutzen.
Das ist genau der Punkt, der mich an 0815-Monster-Totklopp-Orgien ala Sacred oder auch eines Diablo und Konsorten abschreckt, ich will beim Spielen einfach mehr tun als nur die Maustaste betätigen. Auch wenn ich mir bei Drakensang doch noch das ein oder andere userfreundliche Feature gewünscht hätte, so kann ich es Rollenspielveteranen bedenkenlos empfehlen, für die Fraktion der Action-RPGler ist es allerdings nix.


Customer Rating: Average rating of 3/5Average rating of 3/5Average rating of 3/5Average rating of 3/5Average rating of 3/5
Summary: Klassisches Rollenspiel ohne Langzeitmotivation
Comment: Von allen eingefleischten "DSA"-Spielern sehensüchtig erwartet erscheint nun nach
knapp 12 Jahren eine neue PC-Version des Pen & Paper Rollenspiels "Das Schwarze Auge".

Das komplexe Regelwerk in ein Rollenspiel zu packen gestaltet sich als gar nicht so einfach,
trotzdem gelingt es den Entwicklern das gesamte Spiel auf das Regelwerk abzustimmen und
dynamisch und regelkonform zu gestalten.

So wird dem Spieler ein Echtzeitkampfsystem geboten, das jedoch dauerhaft im Hintergrund
von der DSA-Engine kontrolliert wird.
Aktionen werden unsichtbar im Hintergrund ausgewürfelt und das Ergebnis, ob Erfolg
oder Misserfolg, der Attacke im Kampf zum Beispiel, dem Spieler angezeigt.

Leider erzeugt dieses unsichtbare Auswürfeln nicht den gewünschten Rollenspieleffekt, da sich
alle Ergebnisse sehr zufällig anfühlen und dem Spieler nicht sichtbar gemacht werden.

Gerade im Kampfmodus hätte ich mir einen echten zwanzigseitigen Würfel gewünscht um das
Aufzeigen von erfolgreichen bzw. erfolglosen Attacken besser nachzuvollziehen.

Ansonsten ist der Kampfmodus durch seinen Echtzeitablauf und die Möglichkeit das Kampf-
geschehen jederzeit zu pausieren, um zum Beispiel die Waffe zu wechseln oder Heiltränke
zu nehmen, gut umgesetzt worden.

Insgesamt fühlt sich jedoch ein Kampf in "Drakensang" nicht so Rund an wie gedacht.
So funktioniert die Möglichkeit des Taktierens in den Kampfpausen nicht immer so gut,
da Gegner meist die Heldengruppe einfach überrennen und willkürlich attackieren.

Auch Zaubersprüche oder das Nachladen einer Armbrust dauern zu lang für die animierten
Kämpfe in "Drakensang" und nehmen somit dem Kampfmodus den taktischen Aspekt.

Hinzu kommen die teilweise recht hartnäckigen Gegner, die einen dazu zwingen so manchen
Kampf wieder und wieder zu versuchen, da es auch die Möglichkeit einer Schwierigkeitsgradeinstellung
nicht gibt.

Somit gehört das Kampfsystem nicht zu den herausragendenen Aspekten des Spiels.

Auf dem selben Niveau reiht sich auch die Grafik des Rollenspiels ein.
Mehr als mittelmäßig kann man diese "Malerei" nicht nennen und ist in heutiger Zeit nicht
mehr up-to-date.

Hervorheben muss man hingegen allerdings die tolle Atmosphäre des Spiels.
Für DSA-Fans ein absoluter Genuss durch die wunderschön und detaillreich gestalteten Landschaften
und Städte zu maschieren und mit den zahlreichen Stadtbewohnern zu quatschen.

Leider findet sich auch hier wieder ein Negativaspekt.
So sind die meisten Dialoge im Spiel nicht sprachlich unterlegt sondern müssen vom Spieler selbst
mühsam abgelesen werden.
Dabei handelt es sich teilweise um seitenlange Texte, die vertont dem Flair des Spiels die Krone
aufgesetzt hätten, so jedoch durch langatmige Leserei nerven.

"Drakensang" ist ein absolut grundsolides Rollenspiel geworden - alleine die Charakterwahl zu Beginn
macht schon Spaß und das Steigern der Talente im Spiel sowieso.
Leider mangelt es an der Langzeitmotivation, da sich die Kämpfe häufig wiederholen und die Dialoge
zu langatmig angelegt sind - da kann auch eine atmosphärisch gestaltete Landschaft und die vielen
Charaktere und Talente nicht auf Dauer entschädigen.


Customer Rating: Average rating of 2/5Average rating of 2/5Average rating of 2/5Average rating of 2/5Average rating of 2/5
Summary: Für DSA-Spieler keine Kaufempfehlung!
Comment: DSA-UNABHÄNGIG:
Drakensang ist als allgemeines Computerspiel mittelmäßig. Die Story ist fast vollständig linear und kaum zu beeinflussen, das Kampfsystem nicht sonderlich innovativ. Langerprobte D20-Umsetzungen (z.B. D&D, Starwars (KoToR)) sind hier besser gelungen, aber es bietet einen gewissen Spielspaß.



DSA-BEZOGEN:
Als DSA-Spiel ist es Versagen auf ganzer Linie. Das zusammengestückelte, ja, verkrüppelte Etwas, das als Regelsystem dient, hat nur noch an wenigen Stellen eine entfernte Ähnlichkeit mit dem 4er-Satz des P&P-Rollenspiels, was an sich nicht unbedingt schlecht sein müßte. Aber die Regeln wurden nicht nur für die Computerspielumgebung stark angepaßt (was m.M.n. schon nicht sein müßte), sondern im Spielstil und -sinn stark verändert. Wo DSA seit Jahren fantastischen Realismus und innere Logik propagiert, bringt Drakensang farbenfrohes Dauerzaubern und Axtschwingen mit Discoeffekt, und nötigt ganz andere Strategien und Verhaltensweisen ab.
Als Beispiel seien hier allein die Waffen genannt: eine der einzigartigen Eigenschaften von DSA ist die Tatsache, das es kaum um die Ausrüstung der Figuren geht. Ein Langschwert ist halt ein Langschwert, Punkt. Und ein Kurzschwert ist kein "schwaches Langschwert", sondern eine eigene Waffenart mit bestimmten Vor- und Nachteilen. Es gibt in DSA keine "beste" Waffe, nicht mal ein bestes Schwert. Allenfalls könnte einem eine von einem wahren Meister geschmiedete Klinge in die Hände fallen, aus besonders gutem Stahl. Die ist dann minimal schärfer und oft deutlich haltbarer, das wars. Wenns ganz legendär sein darf, ist sie vielleicht sogar aus magischem Metall, sehr selten und selbst für hochstufige Helden nicht üblich, und es schließt außerdem die meisten Meisterschmiedeverbesserungen aus weil es so schon schwer genug zu verarbeiten ist. Aber im allgemeinen gilt bei DSA, dass man auch am Ende der Karriere mit dem Langschwert eines Akademieabgängers unterwegs sein kann.
In Drakensang hingegen fängt wieder das fröhlich Beutemachen an, und Diablo-mäßig wird das Kurzschwert erst mit Breit- dann mit Langschwerten und anschließend nach und nach mit magischen Klingen verschiedener Natur ersetzt, das fröhliche Sammelfieber darf starten. Auch hier wäre man mit einer D&D-Lizenz mal wieder besser beraten gewesen, da ist sowas normal. In DSA ist es fehl am Platze.
Im Normal-DSA ist Magie selten und kompliziert und muß sehr sparsam eingesetzt werden. Ein gewöhnlicher Kampfmagier kann unter Einsatz seiner gesamten Energie in etwa einen Gegner umbringen, und wird dann ca. 10 Tage brauchen, um sie vollständig zu regenerieren. Dementsprechend ist der Einsatz von Schadenszaubern selten und wohlüberlegt.
Drakensang? Selbst die Scharlatanin, in DSA eine Möchtegern-Zauberin mit deutlich geringerem Kraftvorrat als ein echter Magier schmeißt fröhlich eine Flammenlanze nach der anderen, schließlich regeneriert sie sich nach dem kampf in Sekundenschnelle wieder. Außerdem sei angemerkt, das kaum einer der Zauber noch wirklich so funktioniert wie im P&P, die meisten haben Zusätze, Abschläge oder gänzlich neue Inhalte bekommen.
Heiltränke sind selten, Zaubertränke seltener. Unabhängig von den horrenden Kosten sind sie einfach oft nicht erhältlich. Zugegebener Maßen sind sie in unserer Gruppe sicher seltener als bei vielen anderen (so 3-5 im Heldenleben bei Astraltränken), aber das jemand mit 10-20 Astraltränken im Gepäck rumläuft ist in DSA sicher nur bei absoluten Ausnahmegruppen normal.
In Drakensang kann ich mir von beidem ein Bad einlassen, wenn mir danach ist.

Was in Drakensang den Sieg bringt, wäre in "echtem" DSA oft unmöglich, unsinnig, hoch illegal oder selbstmörderisch. Wohl um den Wiedererkennungs- und DSA-Grad zu steigern, wird dafür mit großen NSC-Namen an allen Ecken und Enden um sich geschmissen, dass es eine wahre Freude ist. Rakorium Muntagonus, Da Vanya und Archon Megalon seien an dieser Stelle als Beispiel genannt. Da werden mal eben ganze neue Hintergründe für die Alten Drachen entwickelt und magische Städte unter den Kosch gepflanzt, die jeglicher DSA-Spiel- und -Machtlogik zuwiederlaufen und unmöglich mit dem normalen Hintergrund zu verbinden sind. Wenn die Behauptung stimmt, dass die Story aus der Feder "echter" DSA-Autoren stammt (ich hab in den Credits nicht nachgesehen wer für diese Katastrophe verantwortlich zeichnet) kann man nur hoffen dass sie entweder danach von den Spiel-Designern kräftig "adaptiert" wurde, oder dass besagte Autoren nie wieder irgendetwas DSA-Offizielles veröffentlichen, sonst kann man den DSA-Hintergrund zukünftig auch in die Tonne treten.

FAZIT:
Drakensang ist ein mittelmäßiges Produkt für den Computerspieler, und ein absolutes Desaster für DSA-Spieler. Weder Regeln noch Hintergrund noch Feeling oder sonst irgendwas paßt zur Lizenz, im Gegenteil wird diese gar schrecklich verunstaltet. Allen DSA-Spielern sei dringend abgeraten, alle anderen können in Ruhe warten, bis es in den Billig-Regalen auftaucht, viel verpaßt ihr nicht.

Customer Rating: Average rating of 1/5Average rating of 1/5Average rating of 1/5Average rating of 1/5Average rating of 1/5
Summary: NICHT KAUFEN!!!
Comment: Hallo erstmal ich kann nur davon abraten das Spiel zu kaufen ich hab es leider getan.

Grafik: Die Grafik ist für die heutigen Verhältnisse nicht sehr gut alles sehr einfach gehalten

Sound: Über den Ton kann man nich meckern aber das macht das spiel auch net besser

Kampfsystem: Wer auf langweiliges herumstehen steht für den is Drakensang genau richtig aber für alle die wenigstens ein bisschen Action wollen ist es nichts

Steuerung: Die Steuerung ist etwas Schwammig un leicht unpraktisch man kann außer dumm rumlaufen auch nichts machen

also ich kann jeden der net beim spielen einschlafen möchte raten sich dieses spiel nicht zu zulegen


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